Im Folgenden erläutern wir die fünf Phasen, die in den Herstellungsprozess einer Pixi-Figur einfließen: das Modellieren, das Formen, das Gießen, das Bemalen und das Verpacken.
Die Bildhauerei bildet das Herzstück jeder Figur. Hinter jeder Kreation verbirgt sich ein präziser Prozess – ein Zusammenspiel zahlreicher Arbeitsschritte, das unendliche Geduld und größte Liebe zum Detail erfordert. Talentierte Künstler widmen unzählige Stunden dem Erwecken dieser kleinen Wunder, beginnend mit der Gravurphase, in der jede Linie sorgfältig gezogen wird, um selbst die feinsten Details zu formen.
Der nächste Schritt, das Modellieren, verlangt außergewöhnliches handwerkliches Geschick. Die geübten Hände der Bildhauer formen jede Kontur und jeden Ausdruck mit höchster Präzision und verleihen jeder Figur ihren einzigartigen Charakter. Danach folgt die Schnitzphase, in der die Bildhauer mit speziellen Werkzeugen das Material weiter ausarbeiten und es mit feiner Hand zu perfekten Proportionen formen.

Doch die Arbeit endet hier nicht. Das feine und sorgfältige Schleifen perfektioniert jede Oberfläche, beseitigt Unregelmäßigkeiten und verfeinert die Details. Korrekturen werden mit größter Sorgfalt vorgenommen, jeder kleine Fehler ausgebessert, um die angestrebte Vollkommenheit zu erreichen. Schließlich verleihen die letzten Finish-Arbeiten der Figur ihre endgültige Authentizität und ihren Charakter, bevor unter dem Sockel die finale Prägung angebracht wird, die die Identität jeder Pixi-Figur besiegelt.

Alexis Poliakoff, eine der prägendsten Figuren des Pixi-Stils, verkörpert diese Kunst mit unvergleichlicher Meisterschaft. Durch seine emblematischen Kreationen erweckte er legendäre Figuren zum Leben – Papierhelden, die dank seines künstlerischen Genies zu Ikonen wurden. Die ersten Kollektionen ziviler Figuren und lizenzierter Werke wie Tintin und Babar, Mickey Mouse sowie Blake und Mortimer zeugen von seinem außergewöhnlichen Talent.
Der unverwechselbare Stil der Pixi-Figuren, unter Tausenden erkennbar, liegt in ihrer Fähigkeit, das Wesentliche der Charaktere in einer naiven und traumhaften Ästhetik einzufangen. Die schlanken, stilisierten Konturen der frühen Tintin-Kollektionen spiegeln diesen unauslöschlichen künstlerischen Abdruck wider und begeistern Kunstliebhaber und Sammler auf der ganzen Welt.
Das Formen ist ein entscheidender Schritt, der auf die Herstellung des Prototyps durch die Bildhauer folgt. In dieser Phase treten die Formbauer in Aktion, um die benötigten Formen zu erstellen – eine subtile Verbindung aus technischem Fachwissen und handwerklichem Können.


In der Regel werden zwei Arten von Formen hergestellt: die Schwerkraftform und die Schleuderform. Schwerkraftformen, auch Prototypformen genannt, werden aus flüssigen Elastomeren gefertigt und dienen der Herstellung der ersten Pixi-Modelle für die Freigabephase. Diese Formen können ebenfalls für kleine Serien verwendet werden, die in der Regel auf etwa 100 Exemplare begrenzt sind.
Ursprünglich wurden Schleuderformen aus vulkanisiertem Gummi hergestellt, gefertigt in großen Pressen, was den Werkstätten ihre besondere Atmosphäre verlieh – geprägt vom typischen Geruch des Gummis. Mit dem Fortschritt der Techniken und Materialien hat der Gummi jedoch zunehmend modernen Elastomeren Platz gemacht, die eine effizientere Alternative darstellen. Diese Formen haben meist die Form von Scheiben, die sorgfältig ausgearbeitet werden, um eine präzise Wiedergabe jedes Details der Figur zu gewährleisten.
Die Kunst des Formens liegt sowohl in der präzisen Positionierung des Modells in der Form als auch in der sorgfältigen Gestaltung der Metallkanäle und der Entlüftungen, die es den Gasen ermöglichen, während des Gießvorgangs zu entweichen. Jeder Handgriff ist durchdacht, jedes Detail berücksichtigt, um eine getreue und hochwertige Reproduktion der ursprünglichen Figur zu gewährleisten.
Die Gießerei ist weit mehr als nur ein einfacher Raum in der Werkstatt. Sie ist ein speziell eingerichteter Bereich, ausgestattet mit ausgefeilten Lüftungs- und Absaugsystemen – ein makelloser Raum, fast wie ein Operationssaal, in dem akribische Ordnung herrscht und jede Oberfläche täglich mit größter Sorgfalt gereinigt wird. Hier befinden sich die Schmelztiegel, jene gewaltigen Gefäße, in denen die Metalle zum Schmelzen gebracht werden, bereit, in Figuren verwandelt zu werden.


Zinn, Wismut, Antimon, Silber und Kupfer vermischen sich in einem komplexen chemischen Ballett, das die Herstellung zahlreicher Legierungen ermöglicht, die an die besondere Form jeder Figur angepasst sind. Vor jedem Guss werden die beiden Formhälften behutsam mit Talkumpuder bestäubt – eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, um ein perfektes Herauslösen des abgekühlten Metalls zu gewährleisten und jedes Detail der ursprünglichen Skulptur zu bewahren.
Beim Schwerkraftguss liegt die Form einfach auf einer Werkbank, festgehalten von kleinen Klammern, während das geschmolzene Metall mit einer geschickt geführten Kelle vorsichtig von oben eingegossen wird. Beim Schleuderguss hingegen werden die Formen sorgfältig in einer Zentrifuge platziert, die das flüssige Metall durch die Zentrifugalkraft in jeden Winkel der Form treibt und so eine absolut präzise Wiedergabe selbst der feinsten Details gewährleistet.
Das Können des Gießers zeigt sich in der sorgfältigen Auswahl der verschiedenen Produktionsparameter: der genauen Zusammensetzung der Legierung, der exakten Temperatur des Metalls, dem präzise dosierten Druck auf die Form und – beim Schleuderguss – der minutiös eingestellten Drehgeschwindigkeit und Drehrichtung der Form. Vor dem Entformen muss eine variable Wartezeit eingehalten werden, die je nach Größe und Komplexität der Figur von wenigen Minuten bis zu mehr als einer Stunde reichen kann, um eine optimale Abkühlung und perfekte Erstarrung des Metalls zu gewährleisten.




Farbe ist weit mehr als nur ein Hauch von Pigment. In der Werkstatt ist sie eine Kunst für sich, bei der jeder Farbton sorgfältig aus einer reichen Palette von zwölf Grundfarben und präzise abgewogenen Pigmenten hergestellt wird – mit der Genauigkeit eines Uhrmachers, bis auf ein Zehntel Gramm.


Die Maler bemühen sich, die ursprünglichen Farben mit beeindruckender Genauigkeit wiederzugeben – sei es der schimmernde Stoff der Modekollektionen oder die lebendigen Nuancen der Comicbilder. Jedes Detail zählt, jeder Farbton wird sorgfältig geprüft, um das Wesen jeder Figur einzufangen.
Während des gesamten Dekorationsprozesses wird jede Pixi-Figur von einem eigenen Farbbeiblatt begleitet – einem wertvollen Dokument, das die genaue Reihenfolge der Farbaufträge vom hellsten zum dunkelsten Ton sowie die erforderlichen Auftrags- und Trocknungszeiten jeder Schicht festhält. Dieses Blatt wird zu einer unverzichtbaren Referenz für den Pixi-Reparaturservice, da es dem Maler ermöglicht, genau den richtigen Farbton wiederzufinden, um eine beschädigte Figur zu restaurieren und so die künstlerische Integrität jedes Werkes zu bewahren.
Die Grundfarben, wie ein Schleier, der die Figur umhüllt, werden mit einer Spritzpistole in einer Lackierkabine aufgetragen und sorgen für eine gleichmäßige Deckung sowie eine solide Basis für die folgenden Farbschichten. Doch erst durch die sorgfältige Handarbeit erwacht jede Pixi-Figur wirklich zum Leben. Die Maler verwenden Pinsel in verschiedenen Größen, abgestimmt auf die Feinheit der Details, um jeder Kreation ihre finalen Akzente zu verleihen.
Nach jedem Auftrag einer neuen Farbe wird die Figur behutsam in einen Ofen gestellt, wo sie einen Brennvorgang durchläuft, der ihr den endgültigen glänzenden Aspekt verleiht – ein unverkennbares Merkmal der Pixis. Dort entfalten die Farben ihre volle Wirkung, jedes Detail wird hervorgehoben, und das gesamte Werk zeigt seine ganze Pracht und Schönheit.


Die Schachtel, in ein leuchtendes Rot gekleidet und mit dem ikonischen schwarz-weißen Logo verziert, ist ein eigenständiges Meisterwerk. Die sorgfältige Wahl der roten Farbe ist kein Zufall; sie trägt eine starke Symbolik und erinnert eindrucksvoll an die Schachteln, in denen früher die Zinnsoldaten aufbewahrt wurden. Im Inneren liegen die Figuren – wie kostbare Schätze – sorgfältig in Luftpolsterfolie gehüllt, bereit, in ihrer ganzen Pracht enthüllt zu werden.
Das Schachtelsortiment von Pixi umfasst rund zehn verschiedene Formate, jedes mit großer Sorgfalt gestaltet, um die wertvollen Kreationen zu schützen und hervorzuheben. Selbst jene ohne Innenverzierung sind aufbewahrungswürdig, da sie ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte jedes einzelnen Stücks sind.

Doch damit nicht genug: Jede Figur wird von einem eigenen Echtheitszertifikat begleitet – einem wertvollen Dokument, das ihre Geschichte und ihren Wert bezeugt. Diese Zertifikate, individuell gestaltet und von Hand mit arabischen oder römischen Ziffern nummeriert, sind wahre Zeugnisse für die Authentizität und Herkunft jeder Figur.

Die Zertifikate setzen die Figur in ihren Kontext und liefern wertvolle Informationen wie das Entstehungsjahr, den Namen des Künstlers – manchmal sogar einzeln signiert, eine höchste Auszeichnung –, den Titel des Albums, aus dem die Figur stammt, sowie eine detaillierte Beschreibung. Mitunter werden auch Angaben zur Auflage hinzugefügt, die einen vollständigen Überblick über die Seltenheit des Stücks ermöglichen.
Um die Echtheit jedes Zertifikats zu bestätigen, wird ein geprägter Stempel angebracht, der seine Gültigkeit und Verlässlichkeit garantiert. Diese Zertifikate, die manchmal sogar auf Metall graviert sind, spielen eine entscheidende Rolle bei der Bewertung des Werts einer Figur.

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